Japanische Tees
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Japanischer Tee: Grüne Tees feinster Herkunft

Bancha, Gyokuro, Matcha und Sencha: Einige der besten und beliebtesten Grüntees der Welt stammen aus Japan. Das ist auch kein Wunder. Denn in dem fernöstlichen Land wird eine einzigartige und inspirierende Teekultur gepflegt, die voller Begeisterung und Leidenschaft die Liebe zum Tee in die Welt trägt. Was zeichnet japanischen Tee aus? Und welche Sorten gibt es? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Fakten über das edle Heißgetränk aus Fernost vor.

Die Wiege des Tees und des zugehörigen Strauchs Camellia sinensis liegt in China. Dort gibt es eine jahrtausendealte Kultur des Anbaus und Konsums von Tee. Aber kein Land auf der Welt liebt und verehrt das Aufgussgetränk so sehr wie Japan, wo der Kult um den Tee durch Perfektionierung des Anbaus und Teezeremonien tief im sozialen Gefüge und dem Alltag der Menschen verankert ist. Im Vergleich zu China ist die japanische Teekultur noch relativ jung und vor allem auf den grünen Tee ausgerichtet. Begründet wurde sie erst im Jahr 1191, als der Mönch und Zen-Meister Myōan Eisai nebst vielen anderen chinesischen Artefakten mit Tee-Samen der Pflanze Camellia sinensis nach Japan zurückkehrte und sie dort kultivierte. Der erste japanische Tee soll in der Region Uji (Kyoto) gepflanzt worden sein, der heute als Uji-Cha weltberühmt ist. Das war die Geburtsstunde japanischer Tees und der Beginn einer unvergleichlichen Erfolgsgeschichte der japanischen Teekultur. 

Japan ist das Land des grünen Tees

Lange war Tee in Japan ein Getränk für die gehobenen Klassen der Adeligen und Mönche. Denn die Mönche bemerkten, dass der grüne Tee sie konzentrierter und wacher machte, wodurch sie länger und intensiver meditieren konnten. Vor allem aufgrund der vielfältigen positiven Wirkungen, die dem Heißgetränk nachgesagt werden, ist japanischer Tee seit Jahrhunderten ein mehr als beliebtes Getränk, das tief in der japanischen Kultur verwurzelt ist. Der Unterschied des japanischen Tees zu Produkten aus China, Indien, Sri Lanka und Südostasien und den beliebten Teesorten wie schwarzem Tee, weißem Tee, Oolong Tee und Pu-Erh-Tee ist die Herstellung mit heißem Wasserdampf, die im Jahr 1738 erstmals in Japan durchgeführt wurde und auch heute noch Anwendung findet. Bis dahin hatte man den Tee in großen Woks befeuert. Die Behandlung mit heißem Wasserdampf ist jedoch schonender und hilft, die wertvollen Inhaltsstoffe des Tees zu erhalten. Vor allem die südlichen Regionen Japans werden zum Anbau von Camellia sinensis genutzt, welche ein subtropisches Klima zum Wachsen benötigt. So entstand die hohe Qualität des japanischen Tees, die auch heute noch weltweit zum höchsten Standard unter den Tees zählt. Für die unvergleichliche Qualität von Tees aus Japan spricht, dass das fernöstliche Land lediglich ein Prozent des erzeugten Tees exportiert – der Rest wird direkt vor Ort konsumiert. Insgesamt verbrauchen die Japaner geschätzte 150.000 Tonnen Tee pro Jahr.

Die wichtigsten Sorten des japanischen Tees

Japanische Teesorten stehen für eine erlesene und kaum vergleichbare Qualität des Tees. Zu den wichtigsten Teesorten zählen unter anderem Aracha, Bancha, Genmaicha, Gyokuro, Matcha und Sencha. Wir stellen Ihnen diese hochwertigen Sorten in einem kurzen Überblick vor.

  • Aracha

Bei Aracha handelt es sich um grünen Tee, bei dem die letzte Stufe der Verarbeitung noch nicht durchgeführt wurde. Aracha bedeutet deshalb „roher Tee“. Dabei unterscheidet er sich jedoch nicht sehr stark von den anderen Teesorten.

  • Bancha

Bancha bezeichnet den gewöhnlichen grünen Tee, der dem Sencha grundsätzlich sehr ähnlich ist. Bancha besteht aus den eher jungen Blättern (vierte, fünfte und sechste Blatt) der Teepflanze. Das macht den Bancha so besonders: Die jungen Blätter haben eine ausgezeichnete Qualität und enthalten weniger Koffein (Teein) als die alten Blätter, aus denen der Sencha besteht. Dafür besitzt der Tee viel Kalzium. Er wird von den gleichen Sträuchern wie denen des Sencha-Tees geerntet.

  • Genmaicha

Bei Genmaicha handelt es sich um einen erlesenen japanischen Tee, der mit gerösteten Reiskörnern versetzt ist und dadurch ein ganz besonderes Aroma erhält. Genmaicha bedeutet Tee mit geröstetem, gepoppten Vollkornreis. Grundlage für diesen Tee bildet frischer Bancha. Genmaicha hat einen unverkennbaren Geschmack, der leicht malzig ist und ein wenig an feines Kaffeearoma und Getreide erinnert.

  • Gyokuro

Gyokuro heißt so viel wie „edler Tautropfen“. Dabei handelt es sich um einen Schattentee, der eher milder, würziger, fruchtiger und süßlicher ist als der Sencha. Das Aroma dieses ausgezeichneten Tees entfaltet sich erst im Mund. Seine Besonderheiten entstehen gewiss im Anbau und in der Verarbeitung: In den Wochen vor der Ernte wird diesem Tee das Licht entzogen, damit das Gewächs mehr Chlorophyll ausbildet. Das sorgt unter anderem dafür, dass er einen sehr hohen Koffeingehalt hat. Die Blätter des Tees sind besonders dunkel. Bei Wollenhaupt erhalten Sie etwa Japan Gyokuro Tokiwa Biotee. Bei dem Begriff Tokiwa handelt es sich um ein altjapanisches Wort, das ein Ausdruck für die ewig grüne Farbe der Natur darstellt.

  • Matcha

Bei Matcha-Tee handelt es sich um den Goldstandard unter den grünen Tees – auch wenn der Vergleich mit den anderen Sorten japanischer Tees etwas hinkt. Denn Matcha wird nicht in Form von Blättern verwendet, sondern ist ein zu Pulver vermahlener Japan-Grüntee. Für gewöhnlich wird der Matcha in Steinmühlen zermahlen. Das entstehende Pulver hat eine intensive grüne Farbe und ist in mehreren Qualitätsstufen erhältlich – etwa zum Kochen, als Premium-Variante und in Zeremonie-Qualität.

  • Sencha

Sencha ist der beliebteste und am häufigsten verwendete grüne Tee in Japan und weltweit. Sencha bedeutet so viel wie „gedämpfter Tee“. Diesen Tee gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen und vor allem Qualitätsstufen, die sich zum einen zwischen Biotee und herkömmlich Anbau unterscheiden. Zum anderen entstehen unterschiedliche Qualitäten in den drei verschiedenen Erntezeiten: Die erste Ernte findet im April und Mai statt, die zweite im Juni und Juli, die dritte Ernte im August und September. Grundsätzlich kann man sagen: je früher die Ernte, desto höher die Qualität.  Dennoch sollte beachtet werden, dass immer verschiedene Faktoren die Qualität eines Tees bestimmen.

Japanische Teezeremonie als Inbegriff der Teekultur

Die japanische Teezeremonie ist als Teeritual bekannt und kann auch für westliche Teetrinker eine inspirierende Wirkung haben. Dabei handelt es sich um eine Prozedur, die der Philosophie des Zen nahesteht und ein gemeinsames Treffen zum Tee darstellt, bei dem Gäste bei einem Gastgeber zum Teetrinken und Essen eingeladen werden. Ziel des Treffens ist die innere Einkehr der Teilnehmer, die dazu zum Beispiel in einem Teehaus zusammenkommen. Die Stätte des Treffens ist bewusst schlicht eingerichtet, um den Gästen die Konzentration auf sich selbst und den eigenen Geist zu erleichtern.

Der Ablauf einer Teezeremonie kann sich je nach Schule unterscheiden. Insgesamt unterliegt dem Prozedere jedoch ein bestimmtes Grundmuster. In groben Zügen beschrieben, handelt es sich um folgenden Ablauf: Die Gäste wandeln zuerst im Garten des Teehauses, um den Alltag abzustreifen. Anschließend warten sie in einem speziellen Raum, um Einlass ins Teehaus zu erhalten und sich zu waschen. Die Besucher betreten auf Geheiß des Gastgebers nacheinander demütig das Gebäude und lassen sich auf die Knie nieder, um ihren Respekt zu zeigen. Anschließend werden in mehreren Gängen leichte Speisen und Getränke gereicht. Danach begeben sich die Gäste nach einer kurzen Pause im Warteraum in den eigentlichen Teeraum. Dort wird den Gästen in einer durchdachten und gut geplanten Zeremonie Tee gereicht – häufig handelt es sich dabei um den auch in Deutschland immer beliebter werdenden Matcha-Tee.

 Zu einer Teezeremonie benötigen Gastgeber eine ganze Reihe von Utensilien. Dazu zählen Teeschalen (Chawan), Teedosen für Matcha und für den leichten Tee, ein Frischwassergefäß, einen eisernen Wasserkessel, Teebambuslöffel und Teebesen. Der Gastgeber trägt zudem ein seidenes Teetuch. Ausgewähltes Zubehör zur Zubereitung japanischer Tees wie etwa Matcha-Besen, Matcha-Löffel und Match-Schalen erhalten Sie bei Gebrüder Wollenhaupt. Wir haben ein umfangreiches Sortiment an Zubehörprodukten rund um die Zubereitung japanischer Tees vorrätig, das Sie als Tee-Einzelhändler Ihren Kundinnen und Kunden als perfekte Ergänzung zu den hochwertigen Tees anbieten können.

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Die beliebten japanischen Teesorten Gyokuro, Sencha, Bancha, Genmaicha und Matcha können Sie bei Wollenhaupt im Tee-Großhandel kaufen. Bereits seit über 130 Jahren bieten wir unseren Kunden aus dem Tee-Einzelhandel nur beste Teesorten an. Als großes Teehandelsunternehmen haben wir Zugang zu den besten und hochwertigsten grünen Tees aus Japan. Japanischer Tee steht für puren GeschmackWir sind nach der internationalen anerkannten Standard FSSC 22000 zertifiziert und weisen der Reinheit unserer Tee-Produkte höchste Priorität zu. Als Tee-Einzelhändler können Sie bei uns japanischen Tee im Großhandel kaufen und mit unserer Expertise die wichtigsten Teesorten Japans in Ihr Sortiment aufnehmen. 

Fazit: Japanischer Tee zählt zu den besten der Welt

Japan hat zwar nicht die älteste Tee-Kultur der Welt, aber mit Sicherheit eine der intensivsten und lebendigsten. Ein Großteil des in Fernost produzierten grünen Tees wird auch dort getrunken. Die japanische Teekultur ist tief in der Gesellschaft verwurzelt. Besonders beim wertvollen Matcha-Tee wird nur ein Bruchteil überhaupt exportiert. Teeliebhaber, die sich intensiv mit dem Aufgussgetränk beschäftigen, kommen an japanischem Tee nicht vorbei. Die hochwertigen und erlesenen Sorten, die immer häufiger auch als Biotee aus ökologischer Landwirtschaft produziert werden, sind in allen erdenklichen Geschmacksnuancen von mild und süßlich, bis herb und kräftig erhältlich. Über die Jahrhunderte wurde der Teeanbau in Japan perfektioniert. Und davon können auch Sie als Tee-Einzelhändler profitieren.

Bei Wollenhaupt finden Sie japanische Tees, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Bei uns können Sie den immer beliebteren grünen Tee Matcha im Großhandel kaufen und erhalten ihn in Premium-Qualität und in Zeremonie-Qualität. Der Japan Sencha Uji Biotee ist ebenfalls ein Grüntee höchster Güte, der für echte Sencha-Liebhaber ein Muss ist. Selbstverständlich erhalten Sie bei uns auch viele weitere Teesorten wie schwarzen Tee, weißen Tee, gelben Tee sowie viele ausgesuchte teeähnliche Aufgussgetränke wie Rooibusch-Tee, Früchtetees und Kräutertees. Als Tee-Einzelhändler oder Konsumgüterunternehmen können Sie von unserer jahrzehntelangen Expertise bei japanischen Tees profitieren – wir beraten Sie gern.